Die Woche in der Industrie 4.0

Schuhproduktion von Asien nach Deutschland verlagert…

Dirk Baranek

Schuhproduktion von Asien nach Deutschland verlagert…

Jahrzehntelang haben wir die Abwanderung der Fertigung in bestimmten Branchen von Deutschland vor allem nach Asien gesehen. Zum Beispiel ist in der Bekleidungsindustrie kaum ein Arbeitsplatz hierzulande erhalten geblieben. Ändert sich das nun in Zeichen der Industrie 4.0? Es scheint so. Jedenfalls wird Adidas ein – zugegeben: winzigen – Teil seiner Produktion von Asien nach Deutschland zurückverlagern. Grund: Es geht schneller. Mit einer von Robotern bestückten Speedfactory können noch kürzere Produktkzyklen erreicht werden. Das und viele weitere interessante Themen in unserem freitäglichen Wochenrückblick.

#Radio IoT-Spezial bei Deutschlandfunk
Wie digitalisieren Mittelständler ihre Produkte, was bedeutet die M2M-Kommunikation für die Mobilfunkanbieter und wie ist es mit der Sicherheit bestellt? Diese und andere Fragen beantwortet ein Audio-Special des Deutschlandfunks
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#Personal Neue Arbeitswelt in den neuen Fabriken
Die Einführung der neuen vernetzten Produktion wirkt sich auch auf die Arbeitskultur der Beschäftigten aus. Darauf weisen einschlägige Berater hin. Die durch die Digitalisierung veränderten Arbeitsplätze erforderten eine neue Art der Führung. Das hierarchische, anweisungsorientierte Führen passe nicht zu der flexibler werdenden Arbeit, bei der die Mitarbeiter oft eine höhere Qualifikation haben als früher. Führen heißt künftig vielmehr, die Zusammenarbeit der Beschäftigten erleichtern, Hindernisse aus dem Weg räumen.
Bericht in Süddeutsche Zeitung

#Personal Wer wird in den neuen Fabriken gebraucht?
Wirklich überraschend ist das nicht, aber die Zahlen sind doch erstaunlich: Je besser ausgebildet, desto besser die Chancen in der neuen Industriewelt Karriere zu machen.

Mitarbeiter 4.0

Infografik in der FAZ

#Personal Nicht nur Akademiker werden gebraucht
Eine Umfrage unter österreichischen Unternehmen belegt: Die Nachfrage nach hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen in Zeiten von Industrie 4.0 steigt weiter. Interessant dabei: Es geht nicht nur um Akademiker. “Mit akademischer Ausbildung zu besetzende Stellen bilden nur einen Teil der gesamten unternehmerischen Nachfrage nach höherqualifizierter Beschäftigung.” Die Folge: Es wird verstärkt in Weiterbildung investiert…
Bericht in Studium.at

#Studie Ein Drittel der Betriebe hinkt bei Industrie 4.0 hinterher
2.000 deutsche Unternehmen wurden von dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zum Thema Industrie 4.0 befragt. Das Ergebnis: Vor allem kleiner Produktionsbetriebe mit unter 50 Mitarbeitern haben sich bisher nicht oder kaum mit der Digitalisierung und der Vernetzung der Fertigung beschäftigt. Allerdings sagten insgesamt 18% der Befragten, dass für sie die Technologie „zentraler Bestandteil ihres Geschäftsmodells“ geworden sei.
Bericht in der FAZ

#bestpractice Die weltweit erste Speedfactory eröffnet
Die Herstellung von Turnschuhen wieder von Asien nach Deutschland verlegen? Bisher war das undenkbar – alles viel zu teuer. In Zeiten von Industrie 4.0 ändert sich das. Bis Turnschuhe aus Asien in Deutschland ankommen, dauert es zu lange. Um auf Trends und Nachfrage reagieren zu können, hat Oechsler Motion im hessischen Brodswinden eine Speedfactory eröffnet – für Adidas-Sportschuhe.
Bericht in AktivOnline

#software Industrial Internet Consortium (IIC) bestätigt Smart Factory Web des Fraunhofer IOSB als Testbed
Mitte September nahm das Industrial Internet Consortium (IIC) das «Smart Factory Web»im Rahmen seines Konsortialtreffens bei SAP in St. Leon-Rot in seine Testbed-Familie auf. IIC Testbeds dienen dazu, die Industrial Internet Reference Architecture (IIRA) und Technologien für das Industrial Inter-net of Things einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.
Meldung bei Informationsdienst Wissenschaft

#bestpractice Müllrecycling 4.0
hackl_prAuf der K2016 , der führenden Messe der Messe für die Kunststoff- und Kautschukindustrie, die nächste Woche in Düsseldorf startet, wird EREMA, Weltmarktführer für Anlagen des Kunststoffrecyclings, sein Recycling 4.0 präsentieren. „Aufbauend auf dem hohen Automatisierungsgrad der INTAREMA-Anlagen haben wir ein Smart-Factory-Paket entwickelt“, verrät EREMA CEO Manfred Hackl. Dazu gehören zum Beispiel Sensoren, die den Abfall ständig auf Konsistenz und Feuchte überwachen oder auch die zentrale Erfassung von Ausfallzeiten der Anlagen inklusive Ersatzteilmanagement.
Pressemitteilung bei EREMA