Die Woche in der Industrie 4.0

Jazz, Weihnachtskalender 4.0, Smart Service Welt

Dirk Baranek

Jazz, Weihnachtskalender 4.0, Smart Service Welt

Industrielle Produktion und Musik scheinen auf den ersten Blick eher wenig gemeinsam zu haben. Beim Jazz und Industrie 4.0 ist das aber anders, meint ein Analyst von Gartner und begründet das auch ziemlich schlüssig. Wo man diesen Artikel findet, wo es einen tollen Weihnachtskalender 4.0 gibt und was es mit der Initiative Smart Service Welt der Bundesregierung auf sich hat, dazu mehr in unserem Wochenrückblick.

#studie #PWC Industry 4.0: Building the digital enterprise
pwc-studie2000 Unternehmen hat PWC weltweit zum Thema Industrie 4.0 befragt und die Ergebnisse in einer Studie zusammengefasst. Klar wird: Die Digitalisierung der Industrie ist vom Reden über Konzepte zu deren Umsetzung übergegangen. Und die ersten Ergebnisse zeichnen sich schon ab: Massive Kostenreduktion.
Studie als PDF direkt bei PWC laden

#Konzept Was Industrie 4.0 und der Jazz gemeinsam haben
Kollaboration, Standardisierung und Individualisierung sowie Improvisation – das macht den Jazz aus. Nach Meinung eines Gartner-Analysten sind das wichtige Strategieansätze, die auch für die Industrie 4.0 konstitutiv sind.
Artikel bei Silicon.de

#Ausbildung Polarisierung von Tätigkeiten in Wirtschaft 4.0
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat erste Zwischenergebnisse eines Forschungsprojekts zum Thema “Polarisierung von Tätigkeiten in der Wirtschaft 4.0 – Fachkräftequalifikationen und Fachkräftebedarf in der digitalisierten Arbeit von morgen” vorgestellt. „Zwei Entwicklungen lassen sich bereits jetzt festhalten: Der Berufs- und Tätigkeitswandel durch die Digitalisierung wird sich beschleunigen, und der Branchenwandel hin zu mehr technologiegestützten Dienstleistungen wird weiter an Fahrt aufnehmen“, so BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser.
Artikel bei BIBB

#Marketing Online-Weihnachtskalender Fabrik 4.0
Das Unternehmen Lenze hat einen attraktiven Online-Weihnachtskalender freigeschaltet, gestaltet wie eine Fabrik in Zeiten von Industrie 4.0. 24 Startionen hat diese Fabrik und wer gemäß dem Tagesdatum auf die richtige klickt, erhält nicht nur weiterführende Infos sonder kann auch an einer Verlosung teilnehmen, wenn er Name und E-Mail-Adresse angibt. Und die Preise sind attraktiv. Nett gemacht.
adventskalender.lenze.com

#Technologie Was bringt der 5G-Mobilfunkstandard?
Zuverlässige und leistungsfähige Mobilfunknetze sind für den Datenverkehr bei Industrie 4.0 essentiell. Der nächste Standard 5G als Nachfolger des aktuellen LTE-Netzes steht schon in den Startlöchern. 100 mal schneller soll 5G eines Tages sein, vielleicht in ein bis zwei Jahren. Nun haben Ericsson und das FIR (Forschungsinstitut der Rationalisierung) an der RWTH Aachen eine Zusammenarbeit begonnen, um sich die aus diesen Bedingungen ergebenden Möglichkeiten für die Industrie im Labor weiterzuentwickeln
Artikel bei CRN

#video Das sagen Industrievertreter über Industrie 4.0
In diesem Video, das auf der Messe SPS IPC Drives, einer der größten Messen für Steuerungstechnik, entstanden ist, äußern sich Vertreter von Unternehmen zu ihrem Verständnis von Industrie 4.0. Zu Wort kommen Ashkan Ashouriha, Solution Architect bei Rockwell Automation, Christian Heller, Leiter Produktmanagement bei Schmersal, sowie Klaus Rubröder, Vertrieb bei TSL ESCHA.
Artikel bei Poltec-Magazin

#Politik OECD: Mehr in Industrie 4.0 investieren!
Die Chefökonomin der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Catherine Mann, empfiehlt Deutschland höhere staatliche Forschungsanstrengungen sowie Ausgaben für die industrielle Digitalisierung.
Artikel in der FAZ

#Robotik Greiftechnik schreitet schnell voran
Roboter sind auf eine ausgefeilte Greiftechnik angewiesen, das ist eines der zentralen Funktionen. Da in Zukunft Roboter verstärkt mit Menschen direkt zusammenarbeiten werden, muss auch die Greiftechnik sensibler werden. Ausgefeilte Greifstrategien und Kraftmessbacken sowie interaktive LED-Systeme sollen diese Zusammenarbeit ermöglichen und gefahrlos gestalten. Selbst an Häuten aus taktilen und kapazitiven Sensoren für die Roboter wird geforscht.
Artikel bei Maschinenmarkt

#Politik Förderprogramm “Smart Service Welt II”
Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Förderprogramm “Smart Service Welt II” mit einem Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro gestartet. Dabei geht es verstärkt um die Etablierung neuer Dienste für die Kunden und weniger um neue Produkte und Maschinen. Ein Aspekt sind zum Beispiel auch die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen die unter dem Motto “Big Data” erhobenen Informationen nun auch genutzt werden können.
Artikel bei Heise