Projekt: Seitenairbags

Side Impact Crash Simulation

Seitenairbags & Sicherheitsgurte

Leben retten!

Ganz selbstverständlich gurten wir uns an; Hand aufs Herz, haben Sie einmal darüber nachgedacht, was dahinter steckt?
Markus S., unser Projektmitarbeiter arbeitet bei der Firma Takata-Petri AG in Ulm, wo Seitenairbags und Sicherheitsgurte entwickelt werden. Wir trafen den Mann für ein kurzes Interview.

„Herr S., was ist ihre Aufgabe bei der Takata-Petri AG?“

„Ich verantworte die technische Führung von Applikationen von Sicherheitsgurtsystemen in allen Projektphasen. Dazu gehört die Klärung der Produktion von Bauteilen mit Lieferanten, Projektstatusreports mit Kunden, die Konstruktion von normgerechten Zeichnungen und 3 D Modellen und die Untersuchungen von Bauraumdaten.“

„Wie stellen Sie fest, ob die Gurtesysteme auch wirklich funktionieren?“

Das ist der spannendste Teil meiner Aufgabe; einerseits werden mit Dummies Crash-Tests durchgeführt, andererseits zeigen Einbauuntersuchungen, wie ein Gurtsystem sich in einen Prototypen integrieren; d.h. Aspekte wie die Montage des Gurts, Druckstellen, Reibung, etc. werden geprüft. Oder das Geräuschverhalten von Gurtaufrollern wird in Geräuschfahrten getestet. In dieser Phase zeigt sich, ob meine CAD-Konstruktionen sich in der Praxis bewähren.“

„Gibt es Richtlinien, wie viel Tests durchgeführt werden müssen?

„Das sind keine einzelnen Tests, sondern ganze Testprogramme werden durchgeführt, um Gurtsysteme und einzelne Komponenten qualifizieren zu können. Im Notfall hängt Leben von diesem Produkt ab und insofern hat der Gesetzgeber enorm strenge Auflagen.“

„Herr S., meine letzte Frage, haben Sie schon immer eine Karriere in diesem Bereich angestrebt?“

Nein, mein erster Auftrag für die iks führte mich als Entwicklungsingenieur für Lenksäulen zu ThyssenKrupp Presta nach Liechtenstein. Aufgrund der praktischen Erfahrungen in der Automobilindustrie konnte die iks ein Projekt bei der Takata-Petri AG, einem internationalen Unternehmen mit weltweit 35 000 Mitarbeitern realisieren. Und damit meinen Wunsch, nach Ulm zurückzukehren, erfüllen.

Wir danken Herrn Markus S. für seine wertvolle und lebensrettende Arbeit und danken Ihm für das nette Interview.