Die Woche in der Industrie 4.0

1. Smart School, Industrie-4.0-Kompass, Industrie 4.0 Innovation Award 2016

Dirk Baranek

1. Smart School, Industrie-4.0-Kompass, Industrie 4.0 Innovation Award 2016

Die Digitalisierung der Berufswelt bietet nicht nur große Chancen für die Unternehmen, sondern erfordert auch verstärkte Anstrengungen bei der Ausbildung. Dem trägt unter anderem die Einrichtung der ersten Smart School Rechnung, die jetzt in Saarbrücken an den Start geht. Welche Kompetenzen für den technologische Wandel benötigt werden, darüber hat sich auch die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften Gedanken gemacht und ein entsprechendes White Paper veröffentlicht. Wo man das zum Gratis-Download findet und viele weitere interessante Veröffentlichungen zum Thema Industrie 4.0 dazu mehr in unserem Wochenrückblick.

#Wissen Industrie-4.0-Kompass
industrie40-kompassAuf dem Nationalen IT-Gipfel gestern in Saarbrücken war Industrie 4.0 natürlich ein wichtiges Thema. Anlässlich dessen hat die von der Bundesregierung getragene Plattform Industrie 4.0 einen Industrie-4.0-Kompass vorgestellt, mit dem sich mittelständige Unternehmen einen Überblick über 40 nichtkommerzielle Angebote verschaffen können, die Antworten auf viele Fragen liefern, die sich in diesem Zusammenhang stellen. Unter anderem gibt es auch einen Readiness-Check und Testumgebungen.
Direkt zum Industrie-4.0-Kompass

#Award Industrie 4.0 Innovation Award 2016 – and the winner is …
Erstmals wurde in diesem Jahr der Industrie 4.0 Innovation Award vom VDE VERLAG in Zusammenarbeit mit dem ZVEI ausgeschrieben. In einem zweistufigen Abstimmungsverfahren wurde dabei die beste Industrie 4.0 Innovation 2016 ermittelt. Gewinner ist das Unternehmen Wago Kontakttechnik mit ihrem Produkt Dima, das modulare Anlagen auf der Basis der Programmiersprache MTP besser vernetzt. Platz 2 ging an Videc Data Engineering, die mit „June5“ eine Webportal-Lösung auf Basis HTML5, CSS und Java Script entwickelt hat, mit der Anlagen gemonitort werden können. Auf Platz 3 kam Bosch Software Innovation mit ihrem Production Performance Manager.
Mehr auf der Website des Awards bei Open Automation

#Ausbildung Kompetenzen werden benötigt
Welche spezifischen Kompetenzen benötigen KMU und Großunternehmen zur Gestaltung und Anpassung von Produkten und Prozessen sowie zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle vor allem in der Industrie? Darüber hat sich die ACATECH in ihrer jetzt erschienenen acatech POSITION „Kompetenzen für die Industrie 4.0“ Gedanken gemacht. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften warnt darin vor einer doppelten digitalen Kluft: Diese öffnet sich einerseits zwischen hoch- und niedrigqualifizierten Beschäftigten und andererseits zwischen großen und kleineren Unternehmen. Deutschland brauche deshalb eine nationale Bildungsoffensive Industrie 4.0.
Download der 50-seitigen Publikation bei ACATECH

#Ausbildung Deutschlands erste Smart School
Die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt auch an die Ausbildung neue Herausforderungen. Und die Politik reagiert. 5 Milliarden Euro stellt die Bundesregierung bereit, um die Schulen mit den entsprechenden Technologien auszustatten. Auf dem Nationalen IT-Gipfel wurde diese Woche auch die erste Smart School Deutschlands vorgestellt, die Gesamtschule Bellevue in Saarbrücken. Mit Unterstützung von Partnern wie Bettermarks, Cisco, Fujitsu, Google, HP, Imsimity, Microsoft, Minhoff, SAP und Telekom wurde die Schule mit digitalen Geräten und spezieller Lernsoftware für den Unterricht von morgen ausgestattet. Passend dazu werden nun pädagogische Konzepte entwickelt, um diese Technologien auch sinnvoll in den Unterricht einzubauen.
Bericht in Elektronik.net

#Personal Wandel in der Unternehmenskultur notwendig
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und der IG-Metall-Chef Jörg Hofmann rufen in einem Gastbeitrag in der FAZ in Zeichen von Industrie 4.0 zu einem Wandel in der Unternehmens-, Führungs- und Arbeitskultur auf. „Digitalisierung und Industrie 4.0 werden dann zum Gewinn für Unternehmen und Beschäftigte zugleich, wenn sie von einer veränderten Unternehmens-, Führungs- und Arbeitskultur flankiert und unterstützt werden. Mehr Selbstbestimmung für die Beschäftigten, mehr Möglichkeiten zur Qualifizierung und Flexibilität, die allen nutzt – das sind die Erfolgsfaktoren der Zukunft.“
Der Namensartikel in der FAZ

#Wandel 3 Mythen gegen Industrie 4.0 werden zerstört
Es gibt viele Begründungen gegen die Umsetzung von Industrie-4.0-Strategien in Unternehmen. Die drei beliebtesten: Es fehlen digitale Standards, der Wandel ist zu radikal und überhaupt alles viel zu teuer. Dieser 3 Mythen nimmt sich der folgende Artikel an und versucht eine Erwiderung.
Artikel in Scope

#Personal Industrie 4.0 kein Jobkiller sondern -umwälzer
Die Digitalisierung wird das Beschäftigungsniveau in Deutschland nach einer neuen Studie des IAB, des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) unterm Strich kaum beeinträchtigen. Allerdings bringt die Wirtschaft 4.0 für den Arbeitsmarkt erhebliche Umwälzungen mit sich: Bis zum Jahr 2025 wird es Beschäftigungsverluste in Höhe von rund 1,5 Millionen Jobs geben, denen aber Beschäftigungsgewinne in nahezu der gleichen Höhe gegenüberstehen.
Artikel in Die Presse

#Unternehmen Siemens kauft Industrie-4.0-Know-how
Der deutsche Elektrokonzern Siemens hat den amerikanischen Softwarehersteller und Automatisierungspsezialisten Mentor Graphics für ca 4 Mrd. Euro übernommen. Das passt auf den ersten Blick zur Strategie von Siemens-Chef Kaeser, der das Unternehmen als einen der führenden Ausrüster für „Industrie 4.0“, die Digitalisierung der Industrie positionieren will.
Artiel bei ARD-Börse

#KMU Mittelstand als conditio sine qua non bei Industrie 4.0
Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands Mittelständischer Wirtschaft, glaubt, dass aktuell beim Thema Industrie 4.0 hauptsächlich Großkonzerne und Großbetriebe am Tisch sitzen. Der Mittelstand bleibe außen vor, was aber ein Fehler sei, denn: „Deutschland kann ohne den Mittelstand nicht zur Weltspitze aufrücken beim Thema Industrie 4.0.“
Artikel in der Saarbrücker Zeitung

#KMU Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0
Thüringische Unternehmen, die sich fit für die Digitalisierung machen möchten, werden künftig von einem neuen Kompetenzzentrum an der Technischen Universität Ilmenau unterstützt. Speziell kleine und mittlere Unternehmen erhalten vom „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau“ Hilfe bei der Digitalisierung von Arbeitsprozessen, ihrer Produktion und ihrer Produkte. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bewilligte das 4,7-Millionen-Euro-Projekt, das durch die TU Ilmenau im Thüringer Zentrum für Maschinenbau angeführt wird.
Bericht bei IDW

#BestPractice Wolpert startet Offensive 4.0
„Wir versprechen uns von der Digitalisierung sämtlicher Abläufe eine Erhöhung des Durchsatzes um 30 Prozent“, erklärt Josef Wolpert, Geschäftsführer der Wolpert Gruppe, die Prototypenwerkzeuge und Serienwerkzeuge sowie Prüfmittel und Serienteile herstellt. Das übergeordnete Ziel der Gruppe bleibt die vollautomatisierte Fertigung für Losgröße Eins. Dafür sollen auch in der Produktion jedes Unternehmens die digitalisierten Daten aller Maschinen und Prozesse für jeden Bediener zur Verfügung stehen.
Pressemitteilung von Wolpert

#Logistik 71% der Lagertätigkeit durch Maschinen ersetzbar?
Eine Datenbank der Bundesanstalt für Arbeit und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung kommt zu dem Ergebnis, dass 71 Prozent der Arbeiten, die in einem Lager verrichtet werden, über kurz oder lang von einem Roboter übernommen werden könnten.
Bericht in Logistra

Jan Kaiser

Ingenieure helfen der Welt

vdin_ihdw2016_220x160iks unterstützt gemeinnützige Projekte

Überall auf der Welt gibt es Menschen in Not, die unsere Hilfe benötigen. Häufig mangelt es bereits an grundlegenden menschlichen Bedürfnissen wie sauberem Wasser, Energieversorgung oder hygienischen Bedingungen. Wir haben daher entschlossen, dieses Jahr auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten und stattdessen eine Spendenaktion für gemeinnützige Zwecke durchzuführen.

Mit unserer Aktion „INGENIEURE HELFEN DER WELT“ unterstützen wir gemeinsam mit den VDI nachrichten ausgewählte Hilfsprojekte in aller Welt.

Mit einfachen technischen Lösungen Lebensbedingungen nachhaltig und effektiv zu verbessern ist dabei unser Antrieb. Die von uns unterstützten Projekte zeichnen sich durch innovative Ansätze, hohen Technikaspekt und Nachhaltigkeit aus. Immer sind engagierte Ingenieure gefragt, die mit Tatkraft und technischem Know-how vor Ort konkrete Hilfe leisten.

Unterstützen auch Sie eines oder mehrere der teilnehmenden Projekte und wir verdoppeln Ihre Spende. Hierfür stellt die iks Gruppe ein Spendenvolumen von insgesamt 10.000 EUR zur Verfügung. Klicken Sie dazu einfach auf eines der Projekte unten, dann gelangen Sie auf unsere Partnerseite betterplace.org.

Die Spendenverdoppelungsaktion startet am 6. Dezember 2016.

Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe.
Herzliche Grüße – Ihre iks Unternehmensgruppe

Hier finden Sie vorab alle Informationen zum Verfahren:  IngenieurehelfenderWeltverdoppelt2016.betterplace.org

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UPDATE vom 7.12.16: Aufgrund der umwerfenden Resonanz ist unser Verdoppelungsbudget bereits aufgebraucht! Sie können gerne weiter für die Projekte spenden, allerdings wird ab jetzt nicht mehr verdoppelt.

Wir danken allen Spendern und Spenderinnen für die tolle Unterstützung und freuen uns, dass Sie mit uns gemeinsam Gutes tun.

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Unterstützte Projekte:

Informieren und spenden: „Beaumont – Studenten bauen Kindern in Haiti eine Zukunft“ auf betterplace.org öffnen. Informieren und spenden: „Initiative Rising Star: neue Schulgebäude für Hopley“ auf betterplace.org öffnen. Informieren und spenden: „Sauberes Wasser, Toiletten und Solarenergie für Indien“ auf betterplace.org öffnen.
Informieren und spenden: „Peru: Wasser für 1000 Menschen“ auf betterplace.org öffnen. Informieren und spenden: „Sauberes Solarlicht ersetzt Kerosin“ auf betterplace.org öffnen. Informieren und spenden: „[RecycleUp!] Dustbin Project Cape Coast“ auf betterplace.org öffnen.   Informieren und spenden: „Wissensdurst in Uganda – Mehr als Wasserversorgung schenken!“ auf betterplace.org öffnen. Informieren und spenden: „Nepal – Studenten unterstützen den Wiederaufbau“ auf betterplace.org öffnen. Informieren und spenden: „Open-Source Kleinst-Wasserkraftanlage „WIL250″“ auf betterplace.org öffnen.

Jan Kaiser

Sponsoring: Eröffnung des Projekts „Energiestadt“ in Leverkusen

(v.l) Bürgermeister der Stadt Leverkusen Bernhard Marewski mit iks Gruppe Geschäftsführer Claus Weber und Claus Peter Brandt, Geschäftsführer iks Engineering bei der Eröffnung der Energiestadt in Leverkusen
(v.l) Bürgermeister der Stadt Leverkusen Bernhard Marewski mit iks Gruppe Geschäftsführer Claus Weber und Claus Peter Brandt, Geschäftsführer iks Engineering bei der Eröffnung der Energiestadt in Leverkusen

Die iks unterstützt soziale Projekte um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen nachzukommen und um gezielt regionale Organisationen oder Vereine vor Ort zu unterstützen. In diesem Jahr fiel die Wahl auf das Sponsoring des „Naturguts Ophoven“ in Leverkusen.

Die Instution hat sich zum Ziel gesetzt „Menschen in der Region für ihre Natur und Umwelt zu begeistern. Erlebnisprogramme und Veranstaltungen sollen dazu beitragen, dass sich Kinder und Erwachsene mit ihrer Natur und Umwelt auseinandersetzen und sich als Teil von ihr begreifen. Nur so können wir den Nachhaltigkeitsgedanken in ihrem Bewusstsein verankern.“

Mit  Unterstützung der iks konnte nun die „Energiestadt“ neu eröffnet werden. Im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt erfahren die Besucher alles über Strom und Energie. Mit Hilfe der Stepperstation wird veranschaulicht, wie anstrengend und schweißtreibend Energieumwandlung ist. Jetzt wurde diese Stepperstation von iks modernisiert und komplett mit Hard- und Software neu ausgerüstet. Das Projekt wurde von unserem EDV Leiter Frank Bellartz vollständig geplant, aufgebaut, programmiert und in Betrieb genommen. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals für die tolle Arbeit bei diesem Projekt.

Neben unserer deutschlandweiten Weihnachtsaktion „Ingenieure helfen der Welt“, die wir gemeinsam mit den vdi nachrichten durchführen, ist das Engagement für das Naturgut Ophoven ein regionales Projekt und betont den Raum Köln mit unserer dortigen langjährig ansässigen Niederlassung.

Dirk Baranek

Von der Skepsis zur Euphorie

Immer mehr Branchen unterliegen beim Thema Industrie 4.0 einem dynamischen und radikalen Wandel. Statt Skepsis herrscht zum Beispiel im Bereich AutoID nun Euphorie. Denn: „Die AutoID-Branche versteht sich als ein Enabler von Industrie 4.0“. Das berichtet der Branchenverband diese Woche. Passt also ganz gut, dass jetzt ein „Leitfaden Digitalisierung“ erschienen ist, ein 60-seitges Kompendium für alle, die sich mit ihrer Digitalisierungsstrategie im Unternehmen beschäftigen. Wo es den PDF-Download kostenlos gibt, dazu mehr in unserem Wochenrückblick Industrie 4.0.

#AutoID Branche versteht sich als ein Enabler von Industrie 4.0
Der Industrieverband für Automatische Identifikation (AutoID), Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation AIM-D hat auf der Basis einer Mitgliederbefragung ein Trendbarometer veröffentlicht. Das zeigt deutlich: Die Branche fokussiert sich u.a. auf Industrie 4.0 sowohl bei den Produkten als auch in den Fertigungsprozessen. Fazit von Geschäftsführer Peter Altes: „Die skeptische Betrachtung von Industrie 4.0 im AutoID-Umfeld in der Vergangenheit wurde voll und ganz durch eine euphorische Haltung abgelöst: Die AutoID-Branche versteht sich als ein Enabler von Industrie 4.0. Gemäß Umfrageergebnis spielen nun in über 80% der Unternehmen die Produkt-, Lösungs- und Dienstleistungsangebote eine strategische Rolle mit Blick auf Industrie 4.0. Besonders Cyber Physical Systems, die für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge eine signifikante Rolle spielen, benötigen automatische Identifikation und Sensoren, um Transparenz in Produktion und Materialfluss herzustellen – und für eine Anbindung an die Cloud, also das Internet der Dinge.“
Pressemitteilung des AIM-D

#Personal Arbeitswelt 4.0: Die Zukunft ist komplex …
Interessanter Bericht über eine Podiumsdiskussion in Wien, bei der Hartmut Hirsch-Kreinsen (siehe unten!), einer der führenden deutschen Wirtschafts- und Industriesoziologen und wissenschaftlicher Beirat in der Plattform Industrie 4.0, seine Vorstellungen über die Entwicklung der Arbeitswelt 4.0 skizzierte. Fazit: Die Robotisierung der Produktion und Digitalisierung von Prozessen wird in ganz unterschiedlichen Bereichen menschliche Arbeit ersetzen, aber die Entwicklung ist uneinheitlich. Denn es werden nicht nur einfach strukturierte Tätigkeiten ersetzt sondern auch akademische Berufe sind betroffen. Aber es entstünden auch „neue Freiräume“, Tätigkeitsanforderungen würden sich verschieben, so Hirsch-Kreinsen.
Bericht in der Wiener Zeitung

#Download Anregungen für die Digitalisierungsstrategie
Leitfaden Digitalisierung„Leitfaden Digitalisierung“ nennt sich ein knapp 60-seitiges Kompendium herausgegeben von den Unternehmensberatern von Crisp Research, dem Fachverband EuroCloud Deutschland und dem IT-Dienstleister QSC AG. „Die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland befindet sich aktuell beim Thema Digitalisierung in der Orientierungsphase“, so Steve Janata, COO und Senior Analyst bei Crisp Research, „für all diese Unternehmen bietet der Leitfaden einen Überblick über die strategische Herangehensweise, die Aufgabenfelder sowie die verschiedenen Akteure im Unternehmen und untermauert dies mit handfesten Praxisbeispielen.“
Den Leitfaden hier als PDF kostenlos laden.

#BestPractice Prozessindustrie 4.0 bei GEMÜ
GEMÜ ist ein Hersteller von Ventil-, Mess- und Regelsystemen, der jetzt ein RFID-gestütztes Rückverfolgbarkeits- und Wartungssystem zur Marktreife gebracht hat. Im Fokus bei Gemü: Der Mehrwert für den Kunden muss offensichtlich sein, sonst klappt es nicht mit dem Marketing. Entwickelt wurde das System in abteilungsübergreifender Projektarbeit von Softwaretechnik, Service, Produktmanagement, QS und Fertigung.
Bericht in Process

#BestPractice Dezentrale Intelligenz von Motan-Colortronic
Bei der Digitalisierung der Produktion geht es auch um Effizienz. Ein Beispiel sind die Industrie-4.0-Lösungen von Motan-Colortronic, vorgestellt auf der Kunststoffmesse K2016. Synchronisierter Produktionsstart, dynamische Produktionsüberwachung und abgestimmtes Produktionsende funktionieren nur, wenn alle Einheiten der Produktion miteinander vernetzt sind und zeitigen dann auf allen Ebenen Kostenvorteile.
Bericht in der K-Zeitung

#Logistik Maschinen, die sehend lernen
Optische Sensoren sind das eine, eine optimale Verarbeitung der erfassten Daten das andere. Beispiel ist ein automatisiertes Geschirrlager (siehe Foto oben), bei dem an einem Flughafen die Geschirrteile unterschiedlicher Fluggesellschaften richtig zugeordnet werden. Dabei hilft eine datenbankgestützte Bildverarbeitungssoftware der Unternehmen Optima und Unitech. Diese Software ist selbstlernend, d.h. sie wird am Anfang trainiert, weil die Teile in ganz verschiedenen Positionen durch das System erfasst werden. „Unser System verfügt über künstliche Intelligenz“, erklärt Wolfgang Mahanty, Geschäftsführer von Optimum. „Vor der Inbetriebnahme werden die Artikel mehrmals hintereinander in unterschiedlichen Konstellationen durch die Anlage gefahren. Dabei lernt das System die Geschirrstücke immer besser kennen und ordnet sie bei jedem Durchlauf mit einer steigenden Wahrscheinlichkeit korrekt zu.“
Bericht in Logistra

#Logistik Mensch und Maschine als Partner
Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und die TU Dortmund haben ein Innovationslabor »Hybride Dienstleistungen in der Logistik« gegründet. Dabei handelt es sich um ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, in dem neue Technologien für die Industrie 4.0 mit einem Fokus auf die Mensch-Maschine-Interaktion entwickelt und umgesetzt werden. „Eine zentrale wissenschaftliche Frage, die wir im Rahmen des Innovationslabors beantworten wollen, ist daher, wie verantwortliches und zielgerichtetes Handeln in der Interaktion von Menschen und Maschinen in gemeinsamen Netzwerken gestaltet und organisiert wird“, so Prof. Dr. Hartmut Hirsch-Kreinsen vom Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung der TU Dortmund. Vision ist eine „Social Networked Industry“, in der Menschen und Maschinen als Partner miteinander verbunden sind.
Pressemitteilung von Fraunhofer IML

#Österreich Anlagenbau 4.0
In der Alpenrepublik hat es den Anlagenbau 2016 laut diesem Bericht etwas durcheinandergewirbelt. Jedenfalls spielt auch dort das Thema Industrie 4.0 eine wachsende Rolle. Vor allem im Bereich Planung (mit 3D-Modellen) und Vernetzung ergeben sich bei dieser stark von vielen spezialisierten Zulieferern geprägten Branche Vorteile. Zitat eines Mangers: „Die Idee von Anlagenbau 4.0 liegt nicht auf der Billigschiene. Es ist ein Manifest der Vernetzung mit den besten Ausrüstungslieferanten und ausführenden Firmen für eine optimale Anlage.“
Bericht in Factory

#Messe SPS IPC Drives 2016 mit Industrie 4.0
Auf der SPS IPC Drives 2016, Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung, die vom 22. – 24.11.2016 in Nürnberg stattfindet, wird es einen gesonderten Ausstellungsbereich zum Thema Industrie 4.0 geben. Unternehmen wie Bosch Rexroth, Kaspersky Lab oder der ZVEI präsentieren entsprechende Lösungen.

Detaillierter Bericht bei Digital Engineering
Bericht bei Industry of Things

#Service Recycling 4.0
Große Recyclinganlagen, die zum Beispiel Plastikabfälle sortieren und weiterverarbeiten, haben ein Problem mit Ausfallzeiten. Nicht dass die Anlagen an sich störanfällig wären, die Herausforderung liegt eher in der zuweilen eigenartigen Konsistenz des zu verarbeitenden Materials. Deshalb hat der Hersteller Vecoplan Ende Oktober auf der Messe K2016 ein System vorgestellt, dass mit cloudbasierten IT-Lösungen den Service bei einem Wartungsszenarium verbessern will. Im Einsatz sind dabei Datenbrillen, die es ermöglichen, dass ein Experte von jedem beliebigen Standort aus den Techniker vor Ort dirigiert, um das Problem zu beheben.
Bericht bei Plasticker

Foto: Unitech

Dirk Baranek

Von globalen Handwerkern

Die Digitalisierung eröffnet auch Handwerk und Mittelstand neue Perspektiven, um ihre hochkomplexen Qualitätsprodukte weltweit zu vermarkten. Beispiel gefällig? Eine bayerische Schreinerei stellt in Maßarbeit eine Lobbytheke für ein Gebäude in New York her und entwickelt das gute Stück mit einem Projektierer aus Kalifornien – live, in Echtzeit, nahtlos für die Maschinen aufbereitet. Wie das genau funktioniert – das und weitere Highlights aus der Industrie 4.0 finden Sie in unserem Wochenrückblick.

#Handwerk Digitalisierung einer Schreinerei
Was hat eine Schreinerei, der Inbegriff der handwerklichen Produktion, mit der Digitalisierung zu tun? Eine ganze Menge, wenn man für die ganze Welt arbeitet, also zum Beispiel eine Empfangstheke für ein New Yorker Unternehmen fertigt, als hochspezialisierte Einzelanfertigung. Dann wandert der digitale Entwurf des Kunden, ein deutschstämmiger Unternehmer aus Kalifornien, bruchlos in die Maschinensteuerung. Unter anderem darüber berichtet der Bayerische Rundfunk in einem längerem Doku-Feature zum Thema Industrie 4.0
Video in der BR-Mediathek

#Studie Wie Industrie 4.0 in Unternehmen umgesetzt werden kann
Über die Hälfte der Fach- und Führungskräfte deutscher Unternehmen beschäftigen sich bereits mit Strategien und Prozessen zur Einführung von Industrie 4.0. Jedoch geht es nicht so schnell voran, wie sich das vielleicht viele wünschen. Woran liegt das? Eine Studie von IDC für Dassault Systèmes kommt zu dem Ergebnis: Etablierte Strukturen in den Unternehmen und mangelnder Veränderungswille stehen einem breiten Roll-out von Industrie-4.0-Strategien zu oft im Weg. Wie kann man das ändern? 5 Punkte nennen die Experten, die man beachten sollte:

  • Abteilungsübergreifend agieren
  • Mehrwerte identifizieren
  • Datensilos aufbrechen
  • Digitalisierungs-Know-how stärken
  • Sicherheit implementieren

Artikel in Automobilwoche

#Sensorik Sensoren gab es schon immer, Industrie 4.0 nutzt vor allem die Daten!
Bernhard Müller ist Industrie-4.0-Beauftrager bei dem Sensorenhersteller Sick. In einem Interview schildert er die Herausforderungen, die sich für sein Unternehmen aus der aktuellen Entwicklung ergibt. Müller macht deutlich, dass die Tatsache, dass Sensoren zum Einsatz kommen, nicht der wirklich entscheidende Punkt ist, und sagt klar: „Das Disruptive ist, dass ein Sensor die Datenwelt bedienen kann und mit eben dieser Datenwelt umgehen kann.“
Interview in ke NEXT

#Finnland Gesellschaft 4.0
Über den Begriff der Industrie 4.0 schüttelt man in Finnland offenbar nur den Kopf, denn dort digitalisiert und vernetzt sich eben die gesamte Gesellschaft. Da erscheint eine Fixierung auf rein industrielle Anwendungen natürlich nur als eine künstliche Barriere im Kopf. Das jedenfalls ist das Fazit des M2M-Summit in Düsseldorf, wo die Finnen Gastland waren.
Bericht in Computerwoche:

#Personal Industrie 4.0 attraktiv für ältere MitarbeiterInnen
Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Saarbrücken sieht die Veränderungen der Arbeitswelt, die durch die Entwicklung der Industrie 4.0 entsteht, ziemlich entspannt. Zum einen seien übergroße Ängste bezüglich der Verdrängung von Menschen- durch Maschinenarbeit unbegründet, denn aktuell und in Zukunft werden selbst hochentwickelte Maschinen viele menschliche Tätigkeiten nicht ersetzen können, sei im Handwerk oder bei kundennahen Dienstleistungen. In der industriellen Produktion sieht Wahlster sogar Vorteile für ältere MitarbeiterInnen, denen physisch belastende Tätigkeiten vermehrt abgenommen werden können.
Bericht über die Thesen von Wahlster bei Inforadio
Interview mit Wahlster bei NDR

#Fertigung Maschinen: Aus alt mach neu!
Müssen existierende Produktionsanlagen komplett ersetzt werden, wenn sie fähig sein sollen, Industrie-4.0-gestützte Anwendungen auszuführen? Nicht unbedingt, meinen die drei Forschungspartner Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung in Freiburg, die Hochschule Offenburg und das Forschungszentrum Informatik FZI in Karlsruhe. Die Partner wollen einen einfachen, kostengünstig und risikolos zu installierenden Werkzeugkasten aus Software und Sensorik für den häufig noch Industrie-4.0-skeptischen Mittelstand entwickeln, um die Vorteile einer vernetzten Produktion greifbar zu machen. Mit dem NIKI-4.0-Gesamtsystem sollen existierende Produktionsanlagen mit Sensorik und Informationskopplern einfach und kostengünstig Industrie-4.0-fähig gemacht werden.
Artikel in All Electronics
Infoseite von NIKI 4.0
Infos bei Springer

#Sicherheit IT-Strukturen auf Maschinenebene
Industrie 4.0 ModellanlageDie Vernetzung der Maschinen untereinander, mit CRM- oder mit Logistiksystemen erzeugt neue Anforderungen an eine Sicherheitsstruktur. In einem Namensbeitrag erläutert der Sicherheitstechniker Steffen Horn die Sicherheitsphilosophie des Herstellers Phoenix Contact. So führt er unter anderem über das Internet aus: „Als Lösungsmöglichkeit für die „grenzenlose“ Übertragung sicherheitsrelevanter Daten und Parameter bietet sich die Absicherung sämtlicher (unbekannten) Kommunikationspfade und Infrastrukturkomponenten des Internets eher nicht an. Nach Analyse der neuen Fehlermodelle sollten besser die Schutzmaßnahmen in den Sicherheitsprotokollen und deren sicheren Kommunikationsendpunkten weiter perfektioniert werden. Zu diesen Aktivitäten zählen beispielsweise neue Ansätze zur weltweit eindeutigen, sicheren Identifizierung oder zur automatischen Laufzeitkontrolle von Sicherheitstelegrammen über den kompletten und sich möglicherweise dynamisch modifizierenden Safety Loop.“
Foto: Modellanlage in OWL
Artikel in Maschinenmarkt

#Sicherheit Kooperation mit China auf dem Weg
Industriespionage und Hackerangriffe machen der deutschen Industrie zunehmend zu schaffen und kosten Milliarden. Ein Hauptgegner auf diesem Gebiet: China. Nun reist der chinesische Spitzenfunktionär Meng nach Berlin, er ist im Politbüro offenbar für Sicherheitsfragen verantwortlich, um mit der deutschen Regierung eine Vereinbarung zu treffen, die derartige Cyberattacken vermindern soll.
Bericht in IT-Zoom

#Bestpractice Umrüstzeiten = Null
35 verschiedene Robotergetriebe in einer Fertigungslinie ohne Umrüstzeiten produzieren, das kann jetzt eine Produktionseinheit in China. Aufgebaut wurde diese bei dem Hersteller Qinchuan Machine Tool & Tool Group (QCMT&T) von Bosch Rexrodt.
Bericht in Zuliefermarkt

Bilder: Phoenix Contact

Dirk Baranek

Ein Manifest, Safety & Security sowie Berichte aus der Kunststoffindustrie

Diese Woche findet in Düsseldorf die „K 2016“ statt, die führende Messe der Kunststoffindustrie. Das Thema Industrie 4.0 war dort nicht nur einfach präsent, sondern offenbar an vielen Ständen Kernthema der Unternehmen. Wir haben ein paar Beispiele gefunden. Außerdem diese Woche: Ein Manifest für die vernetzte Wertschöpfung. Eine Kernthese: „Zerstören Sie Ihr Geschäftsmodell!“ Viel Spaß bei diesen und anderen Berichten aus der Welt der Industrie 4.0.

#Sicherheit Safety und Security
Sicherheit ist in der Robotik verstärkt ein wichtiges Thema: In Zukunft werden Menschen und Maschinen vermehrt zusammenarbeiten. Bei solchen Kollaborationen überschneiden sich dann die Arbeitsräume von Mensch und Roboter räumlich und zeitlich. Vor welchen Herausforderungen die Unternehmen in Zeichen von Industrie 4.0 hier stehen, erläutert Klaus Stark, Manager bei dem Unternehmen Pilz aus Ostfildern, das sich auf Sicherheitssysteme in der Robotik spezialisiert hat.
Artikel in Industry of Things

#Sicherheit Wo haperts?
Auf der Nürnberger IT-Sicherheitsmesse It-sa hat man sich diese Woche intensiv um den Security-Aspekt der vernetzten Fabrik ausgetauscht. Die Sicherheitsbranche steht gerne unter dem Generalverdacht, dass ihre Warnungen vor eklatanten Lücken vor allem (geschäftlichen) Selbstzweck darstellen. Aussagen wie „Industrie 4.0 wird Security-technisch gegen die Wand laufen. Das soll keine Werbung für Cirosec sein, das ist ein Desaster.“ von Cirosec-Chef Stefan Strobel lassen aber aufhorchen. Man sollte Hinweise auf veraltete IT-Systeme und Notwendigkeit physischer RZ-Sicherheit daher ernst nehmen. Die Sicherheitsbranche befindet sich jedenfalls durch die Digitalisierung ohne Zweifel im Aufwind.
Bericht in Lanline

#Politik Arbeit hat Zukunft auch in der Industrie 4.0
Teil der Diskussion um die Industrie 4.0 und der damit einhergehende Einsatz autonomer Produktionsanlagen ist die Befürchtung, diese Entwicklung gefährde die Zukunft menschlicher Arbeit. Was sagt die Politik dazu? In einem Meinungsbeitrag in der Huffington Post hat sich nun Matthias Machnig geäußert, der als Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft an diesen Themen arbeitet. Machnig versucht die Ängste zu beruhigen, indem er darauf hinweist, dass vermutlich nur etwa 12% der Arbeitsplätze in den nächsten beiden Jahrzehnten automatisiert werden können. Andererseits habe jede industrielle Umwälzung in der Vergangenheit wiederum neue Jobs generiert. Bei der Industrie 4.0 werden dies zum großen Teil allerdings hochqualifizierte Tätigkeiten sein.
Artikel in der Huffingpost

#Strategie Manifest für die vernetzte Wertschöpfung
Schon von vorletzter Woche, aber an dieser Stelle unbedingt nachtragenswert: 5 meinungsstarke und durchdachte Thesen zum Wohl und Wehe von Industrie 4.0. Autor ist Prof. Dr. Andreas Syska, der als Produktionsleiter bei Bosch tätig war und nun an der Universität Niederrhein am Thema Produktionsmanagement forscht. Syska fordert u.a. eine Öffnung des Blocks auf das Thema, einen Wechsel der Perspektive. Nur die Produktion zu digitalisieren reiche nicht, wenn die Geschäftsmodelle die alten blieben: „Wir müssen aus der Technikecke herauskommen und das Thema vom Markt her denken. Es geht darum, sein eigenes Geschäftsmodell zerstören und etwas Neues aufzubauen.“
Artikel in Industry of Things

#Video 45 Minuten Industrie 4.0
Die ARD war auf der Hannover-Messe unterwegs und hat Experten aus Unternehmen und Wissenschaft befragt über Status und Zukunft der Industrie 4.0. Mit dabei übrigens die drei Herren, denen wir den Begriff „Industrie 4.0“ verdanken. Die haben den nämlich gemeinsam entwickelt.

#Messe Neuigkeiten aus der Kunststoffindustrie
Individualisierung und Nachvollziehbarkeit der Produktionsprozesse sind auch in der Kunststoffindustrie ein großes Thema. Wie sich das konkret darstellt, kann man auf der diese Woche in Köln stattfindenden Branchenmesse K 2016 begutachten. Einige Aussteller zeigen an ihren Ständen handfeste Interaktionen zwischen Fertigungszelle und Messebesucher. Es geht sogar noch weiter: Mit der Maschinenfunktion APC plus (Adaptive Process Control) vermittelt zum Beispiel das Unternehme KraussMaffei einen Eindruck, wie intelligente Maschinen sich selbst optimieren können und so stabile Prozesse bewirken. Kunststoff.de schreibt: „Als besonders gelungenes Beispiel für die Umsetzung von Industrie 4.0 in der Kunststoffverarbeitung darf die am Stand des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV) aufgebaute Fertigungszelle zur individualisierteren Produktion von geschäumten, endlosfaserverstärkten Kunststoff-Hybridbauteilen gelten. Die gesamte Fertigung ist im Sinne von Industrie 4.0 vernetzt und ermöglicht eine lückenlose Dokumentation von der Auftragseinlastung über die Produktionsdaten bis zur nachgeschalteten Qualitätssicherung, die für den jeweiligen Kunden einsehbar ist.“

Website der Messe K2016

Bericht in Kunststoffe.de

Weitere und Einschätzungen aus der Kunststoffindustrie zum Thema Industrie 4.0 in dem Fachblatt Plastverarbeiter

#Weltwirtschaft China holt auf
Die deutsche Industrie ist aktuell führend bei der Einführung von Industrie 4.0, aber wie sieht es bei dem wichtigen Handelspartner China aus? Fakt ist: Noch ist China ein Schwellenland, das vor allem mit günstigen Arbeitskosten punktet. Aber das wird nicht so bleiben, so das Fazit einer Gesprächsrunde auf der Messe K in Düsseldorf, denn auch China gerät unter Kostendruck.
Bericht in der Kunststoff-Zeitung

#Standards Einigung im Spritzguss
Industrie 4.0 braucht vor allem in der Maschine-Maschine-Kommunikation eindeutige Standards, denn nur dann können alle Beteiligten von der Planung über die Produktion bis hin zur Logistik nahtlos miteinander kommunizieren. Die europäischen Spritzgießmaschinenhersteller haben mit der Einigung auf den neuen Standard Euromap 77 einen großen Schritt in Richtung Standardisierung getan. Angesichts der Bedeutung der Europäer in dieser Branche gibt es gute Chancen, dass sich dieser Standard auch weltweit durchsetzen wird.
Bericht bei Plastverarbeiter

Statistik Anwendungen Industrie 4.0#Studie Der Stand der Dinge und wie geht es weiter?
Jedes dritte Industrieunternehmen plant in den kommenden drei Jahren Wearable Devices, Augmented und Virtual Reality in der Produktion und im Engineering einzusetzen. Dieses und viele weitere interessante Ergebnisse zur Strategie der deutschen Wirtschaft in Bezug auf Industrie 4.0 finden sich in einer Studie von IDC zum Thema, die sich das Fachmagazin Elektroniknet genauer angeschaut hat. Genannt werden auch 5 handfeste Empfehlungen, die man als Unternehmen berücksichtigen sollte, um den Digitalisierungsprozess in geordneten Bahnen zu gestalten.
Bericht in Elektronik.net

Foto Kopfbereich: Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV)

Dirk Baranek

Von Industry Analytics zur Lernfabrik 4.0

In unserem Wochenrückblick zum Thema Industrie 4.0 finden Sie heute unter anderem Artikel zu den Themen Fachkräftemangel, Lernfabrik 4.0, Digitalisierung im Textilmaschinenbau und den fünf Vs bei der Verarbeitung von Big Data.

#Personal Verhindert Fachkräftemangel den Umbau in die Industrie 4.0?
Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens E&Y (Ernst & Young) hat in einer Studie Unternehmen zum aktuellen Stand der Digitalisierung befragt. 80% der Unternehmen gehen demnach davon aus, dass die Bedeutung von Industrie 4.0 zunehmen wird. Trotzdem sind die Ergebnisse in Teilbereichen etwas ernüchternd und zeigen die aktuellen Herausforderungen auf, vor denen die Unternehmen beim Thema Industrie 4.0 stehen. So glauben 61% der Befragten, dass der Fachkräftemangel das größte Hindernis für den verstärkten Einsatz von Industrie 4.0. „Gerade bei kleineren und mittelgroßen Betrieben ist die Einstiegshürde nach wie vor sehr hoch”, sagt EY-Partner Christoph Kilger.
Kurzfassung der Studie und Download

#BigData Mit den fünf Vs zur Industry Analytics
Daten sind der Treibstoff der Industrie 4.0. Im Zusammenspiel mit Industrie 4.0 wird daraus Industry Analytics. Dabei handelt es sich nicht um eine weiteres überflüssiges Buzzword, sondern um einen echten Mehrwert für die Unternehmen. Der entscheidende Vorteil entsteht durch konkrete Analysen, die es ermöglichen, die Produktion effizient zu steuern, Prozesse zu optimieren und Vorhersagen über Maschinenengpässe oder Ausfälle zu treffen. Bei der Dimensionierung der IT-Infrastruktur sollten die fünf Vs berücksichtigt werden…

  • Velocity – Die Geschwindigkeit, mit der Daten generiert und übertragen werden.
  • Variety – Die Vielfalt und Heterogenität der Daten.
  • Veracity – Die Vertrauenswürdigkeit und Güte der Daten.
  • Volume – Der Umfang und die Menge der Daten.
  • Value – Der Wert, den die Daten darstellen.

Bericht in der Computerwoche

#BestPractice KACO new energy Heilbronn
Bereits im 3. Jahr befindet sich eine Kooperation des Photovoltaik-Unternehmens KACO new energy mit der FH Heilbronn. Darin werden die logistischen Aufgaben dieses weltweit tätigen Herstellers von Wechselrichtern und PV-Systemen analysiert und mit modernster IT-Infrastruktur optimiert.
Bericht bei Sonne Wind & Wärme

#BestPractice Industrie 4.0 in der Textilmaschinenindustrie
Anlässlich einer Messe in Shanghai haben in einem Interview einige leitende Mitarbeiter deutscher Unternehmen aus dem Bereich Textilmaschinenbau zum Stand der Industrie 4.0 Auskunft gegeben. Fazit: Sensoren, RFID-Kennzeichnung, vernetzte Anlagen – auch in dieser Branche, deren modischen Endprodukte einem besonders starken Individualisierungsdruck ausgesetzt sind, ist die Entwicklung in vollem Gange.
Interview in Knitting Industry

#Kongress Projekte für die Zukunft
Das Bundeswirtschaftsministerium will mit einem umfangreichen Förderprogramm die deutsche Wirtschaft fit machen für die digitale Zukunft. Einen Einblick in die geförderten Projekte konnte man diese Woche auf einem Kongress in Berlin werfen. Insgesamt 14 Verbünde aus Wissenschaft und Industrie haben sich im Rahmen eines Technologiewettbewerbs für eine Förderung durch das BMWi im Rahmen von AUTONOMIK für Industrie 4.0 qualifiziert.
Mehr Infos auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

#Standards Deutschland stark bei Normung
Fünf Tage lang standen Themen wie Digitalisierung, Industry 4.0, Erneuerbare Energien und IT-Security im Fokus der 4000 Industrievertreter aus 80 Ländern, die der Einladung von International Electrotechnical Commission IEC und Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik DKE nach Frankfurt am Main gefolgt waren. „Für unsere Branche, wir alle sind global unterwegs, sind weltweit abgestimmte Normen unverzichtbar: für Großunternehmen, für den Mittelstand, für Start-ups. Das DKE Ziel: Zukunftstechnologien mit international abgestimmten Normungspaketen fördern. Natürlich gemeinsam mit unseren Partnern in der IEC, gemeinsam mit großen Technologienationen wie den USA und China“, erklärte DKE-Vorsitzender und Geschäftsführer von PHOENIX CONTACT, Roland Bent.
Pressemitteilung des IEC

#Personal Lernfabrik 4.0
Die Industrie 4.0 braucht qualifizierte MitarbeiterInnen und zwar nicht nur Hochschulabsolventen in den Planungsabteilungen und der Führungsebene sondern auch an den Fertigungsanlagen. Das hat auch das Berufliche Schulzentrum Bietigheim-Bissingen (BSZ) erkannt und richtet daher eine Lernfabrik 4.0 ein. Unter anderem gehört dazu ein kollaborierender Roboter mit der Möglichkeit einer Mensch-Maschine-Interaktion, RFID-Schreib- und Leseköpfe für die Identifikation von Werkstücken sowie die Integration einer Fehler-/Störungssimulation am VMS.
Bericht in der Bietigheimer Zeitung
https://www.swp.de/bietigheim/lokales/bietigheim_bissingen/partner-fuer-die-_lernfabrik-4.0_-steht-fest-13818533.html

Foto: Webmaschine von STOLL

Dirk Baranek

Schuhproduktion von Asien nach Deutschland verlagert…

Jahrzehntelang haben wir die Abwanderung der Fertigung in bestimmten Branchen von Deutschland vor allem nach Asien gesehen. Zum Beispiel ist in der Bekleidungsindustrie kaum ein Arbeitsplatz hierzulande erhalten geblieben. Ändert sich das nun in Zeichen der Industrie 4.0? Es scheint so. Jedenfalls wird Adidas ein – zugegeben: winzigen – Teil seiner Produktion von Asien nach Deutschland zurückverlagern. Grund: Es geht schneller. Mit einer von Robotern bestückten Speedfactory können noch kürzere Produktkzyklen erreicht werden. Das und viele weitere interessante Themen in unserem freitäglichen Wochenrückblick.

#Radio IoT-Spezial bei Deutschlandfunk
Wie digitalisieren Mittelständler ihre Produkte, was bedeutet die M2M-Kommunikation für die Mobilfunkanbieter und wie ist es mit der Sicherheit bestellt? Diese und andere Fragen beantwortet ein Audio-Special des Deutschlandfunks
Lesen auf Deutschlandfunk
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#Personal Neue Arbeitswelt in den neuen Fabriken
Die Einführung der neuen vernetzten Produktion wirkt sich auch auf die Arbeitskultur der Beschäftigten aus. Darauf weisen einschlägige Berater hin. Die durch die Digitalisierung veränderten Arbeitsplätze erforderten eine neue Art der Führung. Das hierarchische, anweisungsorientierte Führen passe nicht zu der flexibler werdenden Arbeit, bei der die Mitarbeiter oft eine höhere Qualifikation haben als früher. Führen heißt künftig vielmehr, die Zusammenarbeit der Beschäftigten erleichtern, Hindernisse aus dem Weg räumen.
Bericht in Süddeutsche Zeitung

#Personal Wer wird in den neuen Fabriken gebraucht?
Wirklich überraschend ist das nicht, aber die Zahlen sind doch erstaunlich: Je besser ausgebildet, desto besser die Chancen in der neuen Industriewelt Karriere zu machen.

Mitarbeiter 4.0

Infografik in der FAZ

#Personal Nicht nur Akademiker werden gebraucht
Eine Umfrage unter österreichischen Unternehmen belegt: Die Nachfrage nach hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen in Zeiten von Industrie 4.0 steigt weiter. Interessant dabei: Es geht nicht nur um Akademiker. „Mit akademischer Ausbildung zu besetzende Stellen bilden nur einen Teil der gesamten unternehmerischen Nachfrage nach höherqualifizierter Beschäftigung.“ Die Folge: Es wird verstärkt in Weiterbildung investiert…
Bericht in Studium.at

#Studie Ein Drittel der Betriebe hinkt bei Industrie 4.0 hinterher
2.000 deutsche Unternehmen wurden von dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zum Thema Industrie 4.0 befragt. Das Ergebnis: Vor allem kleiner Produktionsbetriebe mit unter 50 Mitarbeitern haben sich bisher nicht oder kaum mit der Digitalisierung und der Vernetzung der Fertigung beschäftigt. Allerdings sagten insgesamt 18% der Befragten, dass für sie die Technologie „zentraler Bestandteil ihres Geschäftsmodells“ geworden sei.
Bericht in der FAZ

#bestpractice Die weltweit erste Speedfactory eröffnet
Die Herstellung von Turnschuhen wieder von Asien nach Deutschland verlegen? Bisher war das undenkbar – alles viel zu teuer. In Zeiten von Industrie 4.0 ändert sich das. Bis Turnschuhe aus Asien in Deutschland ankommen, dauert es zu lange. Um auf Trends und Nachfrage reagieren zu können, hat Oechsler Motion im hessischen Brodswinden eine Speedfactory eröffnet – für Adidas-Sportschuhe.
Bericht in AktivOnline

#software Industrial Internet Consortium (IIC) bestätigt Smart Factory Web des Fraunhofer IOSB als Testbed
Mitte September nahm das Industrial Internet Consortium (IIC) das «Smart Factory Web»im Rahmen seines Konsortialtreffens bei SAP in St. Leon-Rot in seine Testbed-Familie auf. IIC Testbeds dienen dazu, die Industrial Internet Reference Architecture (IIRA) und Technologien für das Industrial Inter-net of Things einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.
Meldung bei Informationsdienst Wissenschaft

#bestpractice Müllrecycling 4.0
hackl_prAuf der K2016 , der führenden Messe der Messe für die Kunststoff- und Kautschukindustrie, die nächste Woche in Düsseldorf startet, wird EREMA, Weltmarktführer für Anlagen des Kunststoffrecyclings, sein Recycling 4.0 präsentieren. „Aufbauend auf dem hohen Automatisierungsgrad der INTAREMA-Anlagen haben wir ein Smart-Factory-Paket entwickelt“, verrät EREMA CEO Manfred Hackl. Dazu gehören zum Beispiel Sensoren, die den Abfall ständig auf Konsistenz und Feuchte überwachen oder auch die zentrale Erfassung von Ausfallzeiten der Anlagen inklusive Ersatzteilmanagement.
Pressemitteilung bei EREMA

Dirk Baranek

Wochenrückblick Industrie 4.0: Bosch digitalisiert Drehbank von 1887

In unserer wöchentlichen Tour d’Horizon zum Thema Industrie 4.0 präsentieren wir heute wirklich bemerkenswerte Fundstücke. So hat Bosch eine vom Firmengründer Robert Bosch noch selbst genutzte Drehbank von 19887 mit Sensoren und IoT-Gateway ausgestattet und damit in das 21. Jahrhundert katapultiert. Denn Maschinen, so Bosch, haben zumeist eine wesentlich längere Wertschöpfung als die schnelllebige Welt drumherum.

#Deutschland McKinsey: Deutschland bei Industrie 4.0 ganz vorne
McKinsey ist voll des Lobes für die deutsche Industriepolitik und schlägt sogar vor, den Begriff „Industry 4.0“ nicht mehr zu gebrauchen und durch „Industrie 4.0“ zu ersetzen – im englischsprachigen Raum, versteht sich.
Denn: „Unsurprisingly, any study I have come across ranks Germany ahead of the pack in Industrie 4.0 adoption and maturity. Japan and the U.S. are usually trailing behind somewhat. The Germans remain a role model to watch. Vorsprung durch Technik is not just Audi’s tagline ;-).
Bericht bei Spend Matters

#Maschinen Bosch digitalisiert Oldtimermaschinen
Bosch hat Sensoren und eine Software dazu vorgestellt, die es ermöglicht, auch Maschinen älteren Datums für die Digitalisierung und Vernetzung aufzurüsten. Um das auch plastisch vorzuführen, wurde eine Drehbank von 1887 mit dem IoT-Gateway ausgestattet. Die museale, nun „Industrie 4.0-getunte“ Drehbank ermöglicht wesentliche neue Merkmale der vernetzten Fertigung. Zum einen die Prozessüberwachung für die ständige Qualitätssicherung, zum anderen die fortlaufende Zustandsüberwachung („condition monitoring“), um ungeplante Ausfallzeiten zu verhindern. Für die Prozessüberwachung erfassen Sensoren unter anderem die Drehzahl des Werkstücks: Zu hohe oder zu niedrige Schnittgeschwindigkeiten verschlechtern die Fertigungsqualität beim Drehen von Metall und können das Werkzeug beschädigen. Dank der von Sensoren am IoT Gateway erfassten und übertragenen Daten erkennt der Bediener am Fußpedal jederzeit auf einem Monitor, ob er schneller oder langsamer treten muss, um die optimale Drehzahl einzuhalten.
Meldung von Bosch

#Potenzial Fraunhofer stellt Industrie-4.0-Checkup vor
Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) hat einen Industrie-4.0-Checkup entwickelt, mit dem die Digitalisierungspotenziale von Unternehmen systematisch analysiert und effektive Maßnahmen individuell geplant werden können.
Meldung bei Fraunhofer

#robotics Industrieroboter weltweit auf dem Vormarsch
Die International Federation of Robotics (IFR) hat ihren Jahresbericht veröffentlicht. Vorausgesagt wird, dass bis 2019 weltweit 1,4 Mio Industrieroboter installiert sein werden. Deutschland ist übrigens auf Platz 4 in Bezug auf die Zahl der Roboter pro 10.000 Mitarbeiter.
Meldung bei IFR

#Kooperation PwC und GE Digital arbeiten zusammen
Das Beratungsunternehmem PwC und GE Digital wollen in Zukunft strategisch zusammenarbeiten, um die Potenziale des „Industrial Internet of Things“ (IIoT) zu erschließen. Konkret bedeutet das u.a.: „The agreement aims to leverage the skills and capacity of the respective partners to provide clients with a wider range of services. PwC brings its business transformation capabilities to the table, while GE will offer its Predix cloud-based operating system for IIoT to clients. The two firms will, based on individual company needs, create a suite of applications that are integrated into the wider Predix system.“
Bericht bei Consutancy.org

Dirk Baranek

Wochenrückblick Industrie 4.0: Koop von Bosch & SAP, Gauck zu Besuch, Begriff erklärt

Hallo und Willkommen bei unserer wöchentlichen Internetrundumschau zum Thema Industrie 4.0. Übrigens: Was ist das eigentlich genau, Industrie 4.0? Diese Frage hat jetzt der wissenschaftliche Dienst des Bundestages ein für allemal beantwortet und eine entsprechende Begriffserklärung veröffentlicht. Außerdem präsentieren wir einige äußerst informative Artikel, die unter anderem über den Status Quo der Digitalisierung in der Glas- und in der Nahrungsmittelindustrie berichten. Und zuletzt haben Bosch und SAP eine strategische Partnerschaft gestartet und der Bundespräsident hat sich in Ostwestfalen-Lippe über den dortigen Industrie4.0-Cluster informiert.

#software Bosch und SAP starten Kooperation
Bosch und SAP haben eine strategische Partnerschaft für das Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0 vereinbart. Beide Unternehmen wollen die Zusammenarbeit bei Cloud-Technologien und Softwarelösungen ausbauen. Das gemeinsame Vorgehen soll unter anderem Fertigungs- und Logistikprozesse beschleunigen und die Sicherheit sowie Qualität von Produkten und Services für Kunden erhöhen.
Infobereich Industrie 4.0 bei Bosch

#Politik Bundespräsident Gauck zu Besuch bei Industrie 4.0
Das östliche Westfalen war der Schauplatz eines Besuches von Bundespräsident Gauck, der sich ein eigenes Bild über den Status der Bemühungen verschaffen wollte, dem Thema Industrie 4.0 in der dortigen Wirtschaft zum Durchbruch zu verhelfen. Vor allem ein so genannter Spitzencluster, der viele Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vernetzt, scheint erste Früchte zu tragen. Gauck: „Hier wird Zukunft gestaltet, weil man über den Tellerrand hinausguckt.“
Bericht in Lippische Landeszeitung

Videobericht über den Termin.

#Basics Begriff Industrie 4.0 offiziell erklärt
Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat ein quasi offizielle Erklärung des Begriffes Industrie 4.0 veröffentlicht.
„Industrie 4.0“ bezeichnet die sog. vierte industrielle Revolution auf der Basis cyber-physischer Systeme (intelligente technische Systeme aus der Elektronik, Softwaretechnologie, Informationssysteme, Mechatronik).
Begriffserklärung komplett als PDF-Download

#Pneumatik Grundsatzartikel über die Integration von Industrie 4.0 in pneumatische Systeme
Die Fachzeitschrift Fluid hat einen längeren Artikel über die über die Integration von Industrie 4.0 in pneumatische Systeme veröffentlicht. Darin kommen u.a. Wissenschaftler des Instituts für fluidtechnische Antriebe und Steuerungen (IFAS) an der RWTH Aachen zu Wort. Die prophezeien, dass digitalisierte Prozesse vor allem bei der Predictive Maintenance, dem vorhersehbaren Verschleiss von Teilen der Produktionseinheiten. Ziel: Dank der schnellen und offenen Kommunikation soll am Montageband kein Stillstand eintritt.
Bericht in Fluid.de

#Sicherheit Birgt Industrie 4.0 Risiken? Jein, weil beherrschbar…
neue Technologien bergen Chancen, allerdings zuweilen auch Risiken. Das ist bei der Industrie 4.0 nicht anders und dieser Artikel in der Computerwoche versucht einen kompletten Überblick über die kritischen Aspekte. Jedoch: „Das Aufzeigen von Risiken sollte nicht vor entsprechenden Projekten abschrecken, sondern vielmehr dazu ermutigen. Wenn man den „Feind – also die Risiken – kennt“, kann man schon im Vorfeld entsprechende Maßnahmen aufsetzen. Somit gelingen nicht nur die Projekte, sondern es können auch die erhofften Potentiale gehoben werden.“
Artikel in Computerwoche

#Nahrungsmittelindustrie Siemens: Food&Beverage-Unternehmen hinken hinterher
Nach Ansicht von Keith Thornhill, Manager des F&B-Bereichs von Siemens in Großbritannien, hat die Nahrungsmittelindustrie noch erheblichen Nachholbedarf bei der Etablierung digitalisierter Prozesse. Dabei habe grade diese Industrie durch damit mögliche Flexibilisierung der Produktion große Chancen. „Man könnte dann sofort auf Ereignisse reagieren. Wenn z.B. ein französischer Tennisspieler das Turnier in Wimbledon gewinnt, wäre man in der Lage bereits am folgenden Tag ein Produkt auszuliefern, das dieses Ereignis widerspiegelt.“
Englischer Artikel in Bakery & Snacks

#Glasindustrie Industrie 4.0 ist Thema auf der glasstec 2016 Düsseldorf
Über 1200 Aussteller aus 52 Ländern, 40.000 Besucher – die Glasstec 2016 in Düsseldorf ist der wichtigste Branchentreff der Glasindustrie. Auch dort spielte das Thema Industrie 4.0 eine große Rolle, vor allem in den Bereichen Qualitätskontrolle, Robotik, Effizienz.
Englischer Artikel in Glass Magazine